Der Mensch muss sich ändern, wenn er fortschrittlich sein und den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten Folge leisten will. Leider sieht er jedoch in Veränderungen in der Regel etwas Bedrohliches, folglich er ihnen ausweicht oder sie nur zögerlich in Angriff nimmt und sich um sie bemüht. Grundsätzlich fürchtet er sich davor und hat gar Angst, weil er davon ausgeht, dass ihm zuviel weggenommen wird, wenn er sich verändert. So scheut er davor zurück, eine Veränderung vorzunehmen, auch wenn sie ihm Neues und Besseres und damit etwas Wertvolles geben kann. Eine solche Veränderung durchzuführen bedeutet nicht, dass dabei Altbewährtes aufgegeben und weggelegt werden muss, denn dieses kann sehr wohl mit dem Neuen und Besseren verbunden werden, so es erhalten bleibt und durch die Kombination mit dem Veränderten zu einem neuen Wert entsteht. In dieser Weise gehören Veränderungen in den Plan des Lebens hinein, um den Fortschritt und die Entwicklung zu gewährleisten. Diese Veränderungen gewährleisten also, dass sich aus Altem fortschrittliches Neues und Besseres erarbeiten lässt, wobei das Altbewährte in das Neue und Bessere integriert wird und so einen Fortgang findet, und zwar auch dann, wenn dieser nicht störungsfrei vor sich gehen und also dafür keine Garantie gegeben werden kann. Dies, weil alle Veränderungen zum Fortschritt nicht immer perfekt durchgeführt werden können, sondern auch Fehlern unterliegen, die behoben werden müssen.