Klugheit ist, zu wissen

Klugheit ist, zu wissen, dass
man alles zum Besseren und
Guten ändern kann, während
Dummheit in wirrem Glauben
fundiert, dass die Dinge der
Welt nicht verstanden sowie
nicht verändert wie auch nie
verbessert werden könnten.
SSSC, 16. Dezember 2015,
23.05 h, Billy

Bewusstseinswertvolles

Etwas zu formulieren, das
bewusstseinsmässig sehr
wertvoll ist, das erfordert
Verstand plus Vernunft in
Anbetracht klarer Klugheit;
doch es klar einem Toren
zu erklären, ist unmöglich.
SSSC, 16. Dezember 2015,
23.20 h, Billy

Sei des Menschen Leben und dessen Zeit kurz oder lang, flexibel und sehr weit, so muss er aus sich selbst heraus angehalten sein, sie auch richtig, vernünftig und verantwortungsvoll zu nutzen. Wie kurz oder lang sein Leben auch immer sein mag, hat er immer genug Zeit, ja mehr als genug Zeit, seine Lebensweise gut, positiv, richtig und rechtschaffen gemäss den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten zu gestalten. Dies ist ihm möglich, weil er selbst darüber bestimmt, wie und was er sein will und was seine Bedürfnisse, Träume, Wünsche und Ziele sind. Er hat aber zu lernen und zu verstehen, was der Fluss der Zeit ist, und diese hat er klug, richtig, vernünftig und verantwortungsvoll zu nutzen. Dabei hat er entspannt durch die Zeit zu gehen, wie er auch Anspruch auf sein Recht zu erheben hat, in allem und jedem seines Handelns, Tuns und Verhaltens, seinen eigenen Rhythmus zu bestimmen und in einer ihm eigenen Geschwindigkeit seinen Weg durch das Leben zu gehen. Er hat die Zeit für seine bewusstseinsmässige Evolution zu nutzen, um sich Liebe, Wissen und Weisheit zu erschaffen. Und er hat in dieser Weise die Zeit zu beherrschen, auf dass sie nicht ihn beherrscht. Also darf ihn die Zeit nicht dominieren, sondern er hat mit ihr zu arbeiten als ein flexibles Werkzeug, das er nach seinem eigenen freien Willen einsetzt, verwendet und nutzt, und das in einer Weise, die er geniessen kann.

Die Zeit ist in gewissem Sinn eine Reise durch das Leben, durch die unzählige wichtige und wertvolle Dinge in jeder erdenklichen Beziehung erforscht und getan werden können. Der Mensch hat sich nur selbst einzuladen, um die Zeit als Entdeckungsreise richtig zu nutzen, wie im Sinne einer wissenschaftlichen Expedition. In dieser Weise hat er einfach mit der Wirklichkeit und deren Wahrheit einherzugehen, alles und jedes zu hinterfragen und notwendigerweise mit vielen, ihm gegebenen Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie mit vielerlei Dingen zu experimentieren, um für sich selbst die gewonnenen Ergebnisse in wertvoller und fortschrittlicher Weise zu nutzen. So will die Zeit richtig genutzt sein, um alles zu grossen Dingen und Erfolgen zu führen, die das Leben wertvoll machen. Und wenn die Zeit als eine Reise durch das Leben bewusst und erforschend sowie erkennend, erfahrend und erlebend genutzt wird, dann bildet sich das Bewusstsein und erschafft Liebe, Wissen, Weisheit, Frieden, Freiheit und Harmonie, woraus auch Glücklichkeit, Mitgefühl und Gerechtigkeit hervorgehen.
Die Zeit als Reise durch das Leben zu nutzen, gründet sich auf eine uralte, weise Tradition, die den Menschen auffordert, die Zeit unumschränkt gemäss den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten zu nutzen. Dies, um in jeder Beziehung sich selbst zu sein, fernab einem unwirklichen Glauben an eine imaginäre Gottheit, wie Religionen und Sekten diese nutzen, um den Menschen davon abhängig zu machen, zu versklaven und arbeitsmässig, finanziell sowie u.U. sexuell auszubeuten und zu missbrauchen. Die Wahrheit über alle Zeit hinweg fordert den Menschen auf, der Wirklichkeit und der Wahrheit ins Auge zu sehen, sie wahrzunehmen, zu erkennen und nach ihr zu leben, indem die Zeit zum Lernen genutzt wird, nicht jedoch um einfach alles oberflächlich aufzunehmen und wieder zu vergessen, denn nur was bewusst und klar als Wirklichkeit und Wahrheit wahrgenommen, erkannt, verstanden und nachvollzogen wird, erweist sich letztendlich als wahres Wissen und bildet sich als Essenz zur Weisheit.

Schon sehr früh verkündete der universelle Prophet Nokodemion das Wort der frühen ‘Lehre der Wahrheit, Lehre der Schöpfungsenergie, Lehre des Lebens’, wodurch mit diesem Anfang das Wort der Wahrheit gegeben war. Dadurch entstand die Kraft des Wortes in bezug auf die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote, die seit rund neun Milliarden Jahren gelehrt werden. Und seit Anbeginn dieser einmaligen Lehre durchziehen ihre Worte das ganze Universum, und sie haben für die Wahrheitssuchenden einen Klang, der ihnen einen sicheren Hafen bietet. Die Lehre des Nokodemion ist auch eine besondere Sprache, die zu einer Treppe zu einem höheren Bewusstsein führt, wenn damit im Bereich der Wirklichkeit und Wahrheit suchend, wahrnehmend, erkennend, verstehend und umsetzend experimentiert wird. Und effectiv kann die daraus entstehende Wahrheit allein zur Erkenntnis dessen führen, was wirklich wahr ist. Dies und der feste, manchmal harte, jedoch sehr sichere Klang der Worte der Wahrheit mögen wohl manchen Menschen überraschen oder ihm gar missfallen, doch die Wahrheit lässt sich nicht immer mit feinen und schon gar nicht mit schmeichelnden Worten sagen und niemals je nach Lust und Laune biegen. Die Wirklichkeit und Wahrheit lehren nicht bettelnde Gebete, wie auch nicht Hilfe von einer imaginären Gottheit der Religionen und Sekten, sondern sie setzen die Freiheit und den eigenen Willen des Menschen voraus sowie seine absolute Eigenständigkeit in jeder Beziehung, wie auch die absolute Unabhängigkeit von einer höheren Macht, weil er in jeder Hinsicht allein sein eigener Herr und Meister ist. Wenn er so ganz allein sich selbst ist und das Wort eigens an sich richtet, dann verrichtet er nicht unterwürfig Gebete als eine sündige, gefallene Natur, die hündisch und sklavisch um Erlösung, Hilfe und Segen bettelt, sondern er richtet das Wort vertrauensvoll an sich selbst und weiss, dass nur er sich selbst helfen kann, weil er allein Macht über sich hat und er der eigene Herr und Meister über sich ist. Diese Tatsache fordert auch des Menschen Geburtsrecht ein, und sie anerkennt und erweitert auch die schöpferisch-natürliche Kraft, die real in ihm existiert und ihn von jedem Glauben und von Irrlehren bezüglich einem imaginären Gott und gleichartigen höheren Mächten unabhängig macht.

Das Wort der ‘Lehre der Wahrheit, Lehre der Schöpfungsenergie, Lehre des Lebens’ ist sehr machtvoll, denn es ist ein Wort der Erneuerung und der Vereinigung mit den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten, die nicht abwesend und nicht tot sind, denn sie existieren auch in der materiellen Welt des Menschen und im gesamten Universum, wo sie allgegenwärtig sind. Was dem Menschen fehlt, ist nur sein Bewusstsein in bezug auf sie sowie der bewusste Kontakt mit ihnen, um sie wahrzunehmen, zu erkennen, zu verstehen und nachzuvollziehen, und darum geht es beim Wort in bezug auf die Lehre des Nokodemion. Diese Lehre macht dem Menschen den Weg frei, damit er in Freiheit, Frieden, Liebe und im Froh- und Glücklichsein sowie in Harmonie sein Leben gestalten und es in Ehre und Würde in umfassend rechtschaffener Weise führen kann. Das ist vom Menschen nur zu erfassen und zu begreifen, und wenn er wirklich daran arbeitet, dies zu tun, und er dabei enorme Energie und Kraft aufbringt, dann hat er diese umfänglich für sich selbst einzusetzen. Wenn er aber nur einen Teil seiner Energie und Kräfte nutzt, dann liegt der Rest völlig brach und nutzlos da, folglich es also gilt, in jeder Beziehung immer alles einzusetzen, was an Energie und Kraft vorhanden ist. Nur dann, wenn immer das Beste und Ganze gegeben wird, kann ein wirklicher Erfolg entstehen und das gesetzte Ziel erreicht werden. Wird nach dieser Weisheit gehandelt, dann wird dadurch im Menschen eine Revolution ausgelöst, durch die Zuversicht und Gewissheit geschaffen werden. Das alles bedeutet jedoch, dass sich der Mensch persönlich zutiefst und bewusst für sein Dasein und Leben zu interessieren hat, weil er am Dasein und Leben selbst ein Beteiligter ist. Also ist ihm geboten, das positive Wort in sich zu formen und auszusprechen, das ihm die Tür zu sich selbst und zu seiner richtigen Lebensführung öffnet, durch die er dann eintritt und mit der Kraft des positiven Wortes arbeitet und alles zum Besten und Guten gestaltet. Und wird in dieser Weise gehandelt, dann wird schnell erkennbar, dass das Ganze nicht einfach belebend und stärkend ist, sondern effectiv heilend in bezug auf alles der ganzen negativen Lebensgestaltung und Lebensführung.
SSSC, 16. Oktober 2013, 16.22 h Billy

Der Mensch der Erde weiss seit alters her was Gut und was Böse ist, doch hat sich seither immer die Frage gestellt, ob er das wirklich in jeder Beziehung tatsächlich auch wusste und verstand. Und so fragt es sich, ob dem Menschen zur heutigen Zeit eigentlich bewusst ist, was er unter Gut und Böse überhaupt zu verstehen hat. Das jedoch ist bei sehr vielen wohl äusserst fraglich. Wenn nämlich all die Greueltaten betrachtet werden, die von Menschen hervorgerufen und begangen werden, wie Kriege, brüllendes Elend und schreiende Not durch Verbrechen, Eifersucht, Streit, Lieblosigkeit, Hass und zwischenmenschliche Gleichgültigkeit sowie durch Terrorismus, Mord, Totschlag, Folter und Todesstrafe, durch Lug, Betrug und Unehrlichkeit usw., dann ist es tatsächlich fraglich, ob das Wissen und Verstehen in bezug auf Gut und Böse überhaupt noch existiert.
Wenn das Ganze von Gut und Böse genau betrachtet wird, dann wird erkennbar, dass schon zu frühen Zeiten das Böse weitum und offen verbreitet war, während das Gute immer gesucht werden musste und nur selten gefunden wurde. Das Wissen, woher die dunkle Energie und Kraft des Bösen kam, wurde von den Menschen eigentlich nie erforscht, sondern einfach schwachsinnigen religiös-sektiererischen Legenden zugeschrieben, wie beim Christentum durch die Schauermär des Apfels vom Baume der Erkenntnis, den Eva gepflückt und Adam zum Essen gegeben haben und wodurch in beiden das Wissen um Gut und Böse entstanden sein soll. Eine tiefgründig blöd-stumpfsinnige Legende, die nur einem verblödeten Gehirn entsprungen sein kann, denn der Mensch weiss seit alters her, was Gut und was Böse ist. Schon zu frühen Zeiten, als er seiner Vernunft und seines Verstandes bewusstwurde, war er intelligenz-verstandes-vernuftmässig und also rational weit genug entwickelt, um zu erkennen, ob etwas gut oder böse war. Er konnte also schon früh feststellen, erfahren und erlebend nachvollziehen, dass gute und böse Gedanken und Gefühle, Begierden, Wünsche und Verhaltensweisen auch zu dementsprechend guten oder bösen Handlungen und Taten führten. So war sich der Menschen also schon früh bewusst, dass seine Gedanken und Gefühle ihn veranlassten, Dinge zu tun, die ihm selbst wie aber auch den Mitmenschen grossen Schaden brachten, wie Elend und Not, Schmerzen, Tod, Trauer und Zerstörung usw. Und je eigensüchtiger und selbstherrlicher er wurde, desto mehr liess er das Böse zu und entfernte sich stetig weiter vom Guten, weil er eben vergass, sein ‘besseres Ich’ aufzubauen. Dies schaffte in ihm Unruhe, statt Ruhe und Harmonie, wonach er sich sehnt, trotz seines Tuns im Bösen. Ungenau betrachtet ist das eigentlich ein Paradoxum, doch richtig und genau gesehen und verstanden, handelt es sich dabei um eine Vorgabe gemäss den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten. Also müsste der Mensch nur deren innerem Drang nachgeben und diesen in die Wirklichkeit umsetzen, um nicht das Böse, sondern durchwegs das Gute und Positive in den Vordergrund zu stellen und zu verwirklichen.
Tatsache ist, dass die dunklen Energien und Kräfte böser und negativer Regungen von Begierden, Egoismus, Eifersucht, Geiz, Gier und Habgier, Hass und Lieblosigkeit, Rache, Süchten, Vergeltung, Vorstellungen und Wünschen usw. die Gedanken und die daraus entstehenden Gefühle sowie die daraus hervorgehenden Einstellungen, Handlungen, Taten und die Verhaltensweisen bestimmen. Und dies geschieht unbedacht dessen, dass der Mensch im tiefsten Grunde seines Innersten durch die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote weiss, dass er gut und positiv, jedoch nicht böse und nicht negativ sein soll. Dies lehrte schon vor Jahrmillionen der universelle Prophet Nokodemion, wie er auch darlegte, dass der Mensch sich selbst wie auch seinesgleichen ebenso in Ehre und Würde lieben und achten soll wie alle milliardenfachen verschiedenen Lebensformen und das Gesamte aller schöpferischen Existenz.

Für den Menschen ist aber leider diese Lehre schon sehr früh verlorengegangen, folglich das Böse immer mehr überhandnehmen konnte und der Mensch erst wieder lernen muss, sich in diese Lehre einzuarbeiten, um die schöpferisch-natürlichen Gesetz- und Gebotsmässigkeiten wieder wahrzunehmen und sie zu befolgen, um sich zum Besseren und Guten zu wandeln. Er muss lernen und erkennen, dass er nicht nur seine Mitmenschen lieben soll wie sich selbst, sondern er muss sich auch bewusst werden und nachvollziehen können, dass einzig nur das Gute und Positive von wirklich allzeitigem Bestand ist. Er muss sich klar werden, dass wenn er der Unehrlichkeit, der Lüge und dem Betrug verfallen ist, dass er, wenn er sich nicht bewusst davon befreit, ein Unehrlicher, ein Lügner und Betrüger bleiben wird, wie ein Schänder immer ein Schänder, ein Vergewaltiger ein Vergewaltiger, ein Dieb ein Dieb und ein Jähzorniger immer ein Jähzorniger bleiben wird. Nur dann, wenn ein bewusster Wandel zum Guten und Positiven vollzogen wird, kann ein wirklicher Wandel in dieser Richtung erfolgen, wenn das Böse und Negative beiseitegelegt werden.
In der heutigen Zeit lebt der Mensch stetig mehr im Bösen sowie mit der Lüge und immer mehr überbordenden negativen Verhaltensweisen, was er aber kaum oder überhaupt nicht mehr bemerkt. Fernsehen, Journale, Radio und Zeitungen sind voller Sensationsmeldungen über Attentate, Aufstände, Brandstiftungen, tödliche Familiendramen, Folter, Kriege, Morde und Massenmorde sowie immer schlimmere Naturkatastrophen, Raubüberfälle, Revolutionen, Sexualverbrechen, Terror und Zerstörungen aller Art. Und dazu ist das Gros der irdischen Menschheit völlig gleichgültig, denn alles betrifft ja nicht die eigene Person, sondern unbekannte andere. Dazu kommt noch, dass vom Gros der Menschheit all diese Unbill, alles Böse, Negative, Schlimme und Ausgeartete, das gelesen, gehört und gesehen wird, gierig aufgenommen und verschlungen wird, weil es irgendwie zu einem brüllend ekelhaften Lebensinhalt geworden ist, folglich überhaupt kaum noch jemand die Liebe, das Gute, Friedliche, Ausgeglichene und Harmonische interessiert. Unter dem Deckmantel von Demokratie werden in den Regierungen Machtgierige sowie Kriegshetzer und gar Despoten und Tyrannen ans politische Ruder gebracht, die nicht davor zurückscheuen, von Staates wegen Folter und Todesstrafe sowie kriegerische und mörderische Geheimdienst- und Militäraktionen durchführen zu lassen, wodurch unzählige unschuldige Menschen gemordet werden. Und überall auf der Erde werden von Verbrecherorganisationen Menschen geraubt, verkauft und als Sklaven traktiert, und zwar über 42 Millionen weltweit. Weitere Millionen leben als sonstig Unterdrückte, und auch diesen steht das Gros der irdischen Menschheit völlig gleichgültig gegenüber. Entweder werden für sie einfach leere Worte gedroschen, oder es wird noch von ihnen profitiert, und zwar durch käufliche oder vergewaltigungsmässige Sexhandlungen bis hin zum Mord, oder durch den Kauf von Gütern und Waren, die durch Sklaven und Unterdrückte – Kinder wie Erwachsene – hergestellt werden und in den Welthandel gelangen. Es werden gar ganze Völker von Drittweltländern systematisch ausgebeutet, und zwar von landeseigenen Despoten und Tyrannen, die als Regierende fungieren, wie aber auch von Firmen und Konzernen aus den Industriestaaten, in denen die Menschen ruhig und erhaben an überfüllten Tischen sitzen und sich mit allerlei guten Speisen und Getränken den Bauch vollschlagen.
Natürlich, jeder verstand- und vernunftbegabte Mensch weiss, was Gut und Böse ist, wenn er nur seine Gedanken und Gefühle richtig ausrichtet, behandelt und pflegt, und so weiss in dieser Weise auch jeder, dass Despotismus, Tyrannei und jede sonstig negative Macht etwas Böses an sich ist, doch trotzdem wird diesbezüglich alles bedenkenlos akzeptiert. Der Grund darin ist aber nicht weit zu suchen, denn die Akzeptanz der Macht als Böses fundiert in den falschen und negativen Gedanken und Gefühlen des Menschen, der nach eigener böser Macht heischt und alles tut, um danach streben und sie auch verwirklichen zu können. Also weiss der Mensch grundsätzlich sehr wohl, was Böse und was negative Macht an sich sind, doch er akzeptiert, dass beides über ihn selbst und über die Mitmenschen ausgeübt wird, und zwar nur darum, weil er selbst Böses und Macht über andere ausüben will.

So zumindest ist es bei Unzähligen im Gros der irdischen Menschheit. Doch sind es aber viele, die weder das Böse noch die Macht wollen, die an sich auch böse ist, doch ist es trotzdem im Gros der ganzen Menschenmasse nur eine Minorität, eine Minderheit, die selbst nach gutem oder bestem Vermögen gemäss dem Guten lebt und viel Gutes tut, doch leider damit das Gros nicht zur Umkehr zum Besseren und Guten bewegen kann.
In das Gute und Böse ist auch der Fortschritt des Lebensstandards, der Technik und der Wissenschaften ein-bezogen, wovon der Mensch allgemein fasziniert und rundum abhängig geworden ist. Wenn diesbezüglich jedoch alles genau betrachtet wird, dann geht nebst dem Guten auch sehr viel Böses daraus hervor, weil alles Tod und Zerstörung in sich birgt. Allein der hohe Lebensstandard ist aufgebaut auf einem mörderischen Verschleiss von Menschen, die bei der Nahrungsmittelherstellung – wie beim Garten- und Landanbau von Früchten, Gemüsen und Kräutern – schwer durch Gifte kontaminiert werden und dadurch elend dahinsiechen und sterben. Dies ganz abgesehenen davon, dass dabei auch Kinder und Erwachsene Sklavenarbeit unter unmenschlichen Bedingungen verrichten müssen und dafür miserabel entlohnt werden – wenn überhaupt. Und dass dabei auch die Wissenschaften wie auch die Technik in irgendwelchen Formen mitmischen, das versteht sich von selbst, und zwar nebst dem, dass sie in mancher Art und Weise Tod und Zerstörung in sich tragen, wie z.B. durch Abgasemissionen und sonstige Umweltvergiftung, durch Kriege und Terror infolge der Nutzung technischer und wissenschaftlicher Errungenschaften.
Seit alters her ist der Mensch niemals dazu angehalten worden, sich die Erde durch Böses, durch Elend, Not und Zerstörung fruchtbar und untertan zu machen, denn ganz gegenteilig wurde seit jeher gelehrt, dass er sie als seinen Partner betrachten und sie behüten, pflegen und niemals übervölkern soll. Einzig Religionen und Sekten predigten seit jeher darüber, dass sich der Mensch die Erde untertan machen und er hingehen soll, um sich massenhaft zu vermehren, folglich sich heute eine für den Planeten und die gesamte Natur sowie für die menschliche und alle andere Existenz eine bereits gefährliche und lebensfeindliche Situation ergeben hat. Also ist der Mensch hingegangen und hat begonnen, die Erde, das Klima und die Natur zu zerstören; hat bereits Hunderte oder gar Tausende tierischer und getierischer Lebensformen ausgerottet und ist nun daran, sich durch die weiter unaufhaltsam steigende Überbevölkerung selbst aller Lebensgrundlagen zu berauben und sich auszutilgen.

Der Mensch der Erde lebt je länger je mehr fernab all den schöpferisch-natürlichen Gesetzen und Geboten, um deren Existenz er schon sehr lange nicht mehr weiss und wozu er die Fähigkeit verloren hat, sie wahrzunehmen. Also weiss er nicht mehr, was wirkliche wahre Liebe, was Frieden und Glück und effective Freiheit und Harmonie ist. So predigt er Liebe – von der er längst vergessen hat, was sie überhaupt ist –, während er jedoch Lieblosigkeit, Disharmonie, Eifersucht, Hass, Rache, Unfrieden, Vergeltung und Zerstörung sät. So spricht er auch grössenwahnsinnig und unverstehend von Frieden, während er jedoch Kriege anzettelt und führt, was endlos zahllose menschliche Tote fordert und ungeheure Zerstörungen hervorruft. So stehen die Handlungen und Taten des Menschen der Erde in schroffem Gegensatz zu seinen Worten der Liebe, und dabei geht der Widerspruch so weit, dass er tatsächlich seine eigene Lügenhaftigkeit als Wahrheit annimmt, weil er sich seine Liebeslügen so lange vorsagt, bis er sie als Wahrheit glaubt und verficht. Dadurch wird alles Gute ins Abseits und derart in den Hintergrund gedrängt, dass es sich auflöst und verschwindet, während das Böse machtvoll im Vordergrund wirken kann. So werden Lieblosigkeit, Hass, Eifersucht, Folter, Neid und Habgier, wie auch Geiz, Rache, Todesstrafe und Vergeltung beim Menschen und in der ganzen Gesellschaft sowie vom Gesetz anerkannt und zu geschützten Verhaltensweisen, wodurch auch die Rechtsprechung immer mehr zur brüllenden Farce verkommt. So ist es bereits seit langem soweit, dass ehrliche Hilfsbereitschaft und wirkliche Nächstenliebe am Nächsten beschimpft und als ‘Kauf des Nächsten’ angeprangert werden oder dass ein Mensch damit rechnen muss, wenn er auf seinen Besitz verzichtet, um Gutes damit zu tun und Armen zu helfen, er zur ‘Rechenschaft’ gezogen und bevormundet, wenn nicht gar in ein Irrenhaus gesteckt wird.
Wahrheit ist: Der Mensch ist in seinem schöpferisch-natürlichen Innersten nicht böse, so ist er also auch nicht böse von Jugend auf, sondern er entwickelt sich erst zum Bösen durch seine Gedanken und Gefühle, woraus entsprechende Einstellungen und Verhaltensweisen entstehen. Und deren Entstehen führt in der Regel auf die Einflüsse der Erziehung und der Umwelt zurück. Also wird der Mensch einerseits durch äussere menschliche Einflüsse und anderseits durch sich selbst resp. durch die eigenen Gedanken und Gefühle böse gemacht. Dabei spielen die familiären, bekanntschaftlichen, umweltmässigen sowie auch die schulischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen sowie religiös-sektiererischen Einflüsse je eine massgebende Rolle. Also ist es notwendig, dass diese Verhältnisse geändert werden, und zwar durch jene Menschen, die noch die schöpferisch-natürlichen Gesetze und Gebote wahrnehmen und sie umsetzen können. Dabei ist es ihre Pflicht, das Gros jener Masse in richtiger Weise zu belehren, die vom Guten abfällig sind und die zum Bösen hintendieren. Diese aber können nicht durch Worte und Strafen geändert werden, denn eine Änderung zum Besseren können sie nur selbst an sich vornehmen und zum Guten umsetzen.
Nun, das Gute und Böse im Menschen ist ein Thema, das praktisch so alt ist wie die Menschheit selbst, seit sie zu Vernunft und Verstand gelangt ist. Und Tatsache ist dabei auch, dass der Mensch in jedem seiner Verhalten sowie in seinen Einstellungen nicht geändert werden kann, weil dies nämlich nur er ganz für sich allein zu tun vermag. Also muss sich jeder selbst zum Guten ändern und das Prinzip der Hoffnung in sich tragen, dass er dies auch tun kann und wird. Dazu gibt es keine verbindliche Rezepte, denn so individuell der Mensch an und für sich ist, so individuell ist auch jede seiner Vorgehensweisen in bezug auf sich selbst und seine Selbstgestaltung und Selbstverwirklichung. Grundsätzlich können nur Anregungen und Hinweise in bezug auf das gesamte oder teilweise menschliche Verhalten gegeben werden, indem versucht wird, dem Menschen verständlich zu machen, dass er selbst lernen muss, zwischen Gut und Böse zu entscheiden, um nur das Gute und Positive zur Geltung zu bringen.

Dabei muss auch klarwerden, dass die Spannung zwischen Gut und Böse im Verhalten des Menschen, in der Gemeinschaft und in den gesellschaftlichen Strukturen durchdacht und klargemacht werden muss, um das Ganze überhaupt zu verstehen. Auch ist es für den Menschen unumgänglich, das Verhältnis zu sich selbst zu ergründen, zu überprüfen und verstehen zu lernen, denn nur wenn auch das sichtbar gemacht wird, kann eine wirklich bewusste Bemühung und ein Verstehen erfolgen, wie fragwürdig das Böse letztendlich und tatsächlich ist.
Es darf niemals sein, dass das Böse wie von selbst geschieht, sondern es muss die Einsicht vorherrschen, dass am Schluss immer nur das Gute zum Zuge kommt und alles in guter Art und Weise angeregt wird, weil nur das Gute und Positive in der Lebensführung tatsächlich Nutzen und ein evolutives Fortkommen bringt. Tatsache ist dabei jedoch, dass der Mensch ständig in einem Spannungsfeld zwischen Gut und Böse lebt, wobei er jedoch selbst bestimmt, welcher Seite er sich zuwenden will. Grundsätzlich hat er nämlich einen freien Willen, demgemäss er alles selbst bestimmen und auch seine Gedanken und Gefühle sowie seine Einstellungen, Meinungen, Handlungen, Taten und Verhaltensweisen selbst gestalten kann. Das ist sein diesbezüglich vorgegebenes schöpferisch-natürliches Recht, durch das er ausnahmslos selbst bestimmt, was er tun und lassen und was er weitertun oder aufgeben will.
Fraglos ist, dass der Mensch von heute täglich und oft stündlich und gar minütlich mit Fragen und Problemen konfrontiert wird, die es ihm oft sehr schwer machen, die Grenze zwischen Gut und Böse zu erkennen, doch nichtsdestoweniger muss er sich in jedem einzelnen Fall bemühen, die Grenze zu erkennen. Diese ist sozusagen eine Sicherheitslinie, die erkannt werden muss und die nicht überschritten werden darf, und zwar auch dann nicht, wenn sie nur schwer erkennbar, undeutlich und wirr oder undefinierbar erscheint. Wenn aber eine wachsame Aufmerksamkeit und Wahrnehmung gepflegt wird, dann kann zu jeder Frage und zu jedem Problem eine entsprechende persönliche Stellungnahme zur Sache erfolgen und die genaue Grenze zwischen Gut und Böse erkannt und festgelegt werden. Und wenn aufmerksam in dieser Weise gehandelt wird, dann kann trotz verzwickter Fragen und Probleme und trotz allem Ausgearteten und Erschreckenden, das in der Welt geschieht, zwischen Gut und Böse entschieden und deren Grenze gefunden werden. Und Tatsache ist, dass nicht nur das Böse die Welt und den Menschen regiert, sondern dass auch das Gute allzeit gegenwärtig ist, geschieht und millionenfältig wirkt. Zwar schreit die Stimme des Bösen rundum immer sehr laut, doch wenn acht darauf gegeben wird, was danebst im stillen sich auch noch bewegt, dann wird trotz allem Negativen und böse Ausgearteten doch sehr viel Gutes wahrgenommen, auch wenn das Gute sehr oft nur in stiller Weise wirkt.

Diese stille Weise des Guten aber bedarf der ganzen Stille der guten und positiven Gedanken und Gefühle, denn nur wenn diese ruhig und still gepflegt werden können, kann auch das effectiv Gute und Positive wahrgenommen, erkannt, verstanden und auch vom Menschen umgesetzt werden. Das bedeutet auch, dass sich der Mensch selbst erkennen muss, so auch das Gute, Lichtvolle und Wertvolle wie auch das Böse, Dunkle und Triebhafte in sich. Denn nur wenn er sich bemüht, dies zu tun und es auch durchzuführen, kann er alles in den Griff bekommen und das Gute, das er tatsächlich will, auch wirklich tun.
SSSC, 27.Oktober 2013, 18.18 h, Billy