Leid, Trauer und Schmerz fallen immer als kleine oder grosse Störung in des Menschen Leben ein und isolieren ihn in mancherlei Weisen, und was dann geschieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. So mancher fragt sich dabei, ob er im Leid und Schmerz oder in der Trauer nicht einfach allem standhalten müsse. Und es kommt in manchem die Frage auf, ob er den vielfältigen Versuchen, sich selbst zu betäuben, nachgeben und sich dagegen zur Wehr setzen soll, vielleicht mit Drogen, Medikamenten oder Alkohol. Doch was soll wirklich getan werden, um dem Leid und Schmerz zu begegnen? Jedenfalls, so gross und mächtig das Leid, die Trauer und der Schmerz auch immer sein mögen, kann kein Mensch weder von all seinem Leid noch vor sich selbst einfach davonlaufen. Und genau darauf muss er sich einstellen, und zwar indem er schon von Kindheit an durch die Anweisungen, die Erziehung und Belehrungen der Eltern oder sonstigen Erziehenden lernt, mit Leid, Trauer und Schmerz umzugehen. Dabei muss auch gelernt werden, dass eigentlich niemals irgendeine Beunruhigung im Leben auszuschliessen ist, so also auch nicht in bezug auf Leid, Trauer und Schmerz.