Der Mensch soll nicht
unsinnig Wünsche hegen und
nicht nach falschen Zielen
streben
Seit der Mensch infolge falscher Erziehung aus seiner Kindheit oder vielleicht in späteren Jahren durch negative und unerfreuliche Einflüsse unglücklich und unzufrieden geworden ist, hat er durch Hoffnungsgedanken Wünsche formuliert und immer erwartet, dass sie sich dadurch eines Tages erfüllen und sein Leben besser würde. Er hat sich Gesundheit und Freude, Frieden, Freiheit und Harmonie, Erfolg, ein schönes, glückliches und zufriedenes Leben gewünscht, doch wurde er in der Regel enttäuscht, weil seine Wünsche nicht in Erfüllung gingen. Anstatt dass sich etwas für ihn gebessert hat, haben sich durch das Nichterfüllen seiner Wünsche in seinem Bewusstsein Störungen und im Laufe der Zeit letztendlich ein demolierter psychischer Zustand und daraus schwere physische Leiden ergeben. Der Mensch ist immer beim blossen Wünschen stehengeblieben, wobei er in seinem Unwissen nicht gewusst hat – weil es ihm eben erziehungspsychologisch nicht erklärt wurde –, dass mehr als jeder Wunsch der Wille gefragt ist, um etwas, wie eben einen Wunsch, zu verwirklichen. In seinem Formulieren von Wünschen ist er mit der Zeit letztlich falschen träumerischen Wünschen verfallen und hat sein Bewusstsein und damit auch seine Gedanken und Gefühle der Realität entzogen, wodurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wurde, durch den für ihn die Realität immer unerfreulicher wurde. Dadurch hat er sich in seiner Phantasie und in seinen Träumereien und Wünschen vermehrt auf Ersatzbefriedigungen abgestellt, wodurch er die Realität noch weniger angemessen zu bewältigen vermochte usw. In dieser Weise ist der Mensch immer mehr unsinnigen und für ihn unerfüllbaren Wünschen und Träumen verfallen und hat verlernt, real verwirklichungsbare Wünsche und den dazu notwendigen Willen und das ,,Jetzt-Wollen-und-Tun,, zu pflegen, um dadurch das Gewünschte zu erfüllen. Tatsache ist nämlich, dass nur effectiv reale Wünsche zusammen mit dem erforderlichen Willen und ,,Jetzt-Wollen-und-Tun,, zur Erfüllung und zum Erfolg führen können. Davon ist der Mensch in seiner Unglücklichkeit und Unzufriedenheit weit abgekommen, denn da ist nichts mehr, wonach er zu greifen vermag und wofür es sich für ihn zu leben lohnt. Er hat mit seinem falschen Lebensverhalten und mit all den unwirklichen und unsinnigen Wünschen einen schizophrenieähnlichen Zustand in sich geschaffen, durch den er die effectiv klaren und realen Wünsche und Interessen für ein gutes und gesundes Leben verloren hat. Also hat sich in ihm eine Desorientierung entwickelt, resp. eine Störung der kognitiven Leistung des Gehirns, die dazu geführt hat, dass er unfähig wurde, sich selbst räumlich, situativ, zeitlich oder in bezug auf seine eigene Person zurechtzufinden. Damit verbunden sind auch eine Leere und Trägheit usw. entstanden und haben über viele Jahre hinweg seinen Alltag bestimmt und damit sein Leben völlig affekt- und freudlos gemacht.
Der Mensch hat in seinem Leben sehr viel hinter sich gestellt und aufgegeben, dass er sich nicht mehr für die Wirklichkeit entscheiden konnte, wodurch er jedem seiner Wünsche von Grund auf alle Energie genommen hat, und zwar durch das Abwürgen seines Willens und ,,Jetzt-Wollens-und-Tuns,, zur Verwirklichung der Wünsche. Dieserweise wirkte sich seine Unkenntnis und falsche Einstellung in Bezug auf das Wünschen ungünstig für ihn aus. Zu gewissen Zeiten hat er auch zu viel durch sein Wünschen erreichen wollen, weil er der Meinung war, dass er von diesen nicht genug bekommen könnte, was besonders darin fundiert war, dass sich sein Wünschen durch sein Unwissen dessen nicht verwirklichen konnte, weil er nicht wusste, dass Wünsche nur dann Wirklichkeit werden und sich erfüllen, wenn eigene willentliche und Jetzt-wollende-und-tun-Bemühungen aufgewendet werden. Das wusste der Mensch aber nicht, weil bei der ihm aufgezwungenen falschen Erziehung versäumt wurde, ihm die notwendigen Erklärungen zu geben. So hat er dadurch, wie auch durch andere negative Einwirkungen in seinem Leben, für sich völlig sinnlose Wünsche gehegt, die sich niemals verwirklichen konnten. Letztendlich hat er sich dadurch sein richtiges Wünschen abtrainiert – wenn er es überhaupt besessen hat –, weil er der Meinung verfallen ist, dass es wohl unsinnig sei, sich etwas wünschen zu dürfen, weil sich seine Wünsche ja doch nicht erfüllen. Grundsätzlich hat er niemals das reale, sondern nur das falsche Wünschen erlernt, das darauf beruht, dass einfach tatenlos, unwillentlich und nichtwollend darauf gewartet wird, dass sich das Gewünschte von selbst erfüllt. Und das geschah beim Menschen darum in dieser Weise, weil er durch die ihm aufgezwungene falsche Erziehung – oder durch andere Lebenseinflüsse – das effectiv richtige und reale Wünschen verlernt oder gar nie kennengelernt hat, das eben nur durch Eigeninitiative, den eigenen Willen und das persönliche ,,Jetzt-Wollen-und-Tun,, sich erfüllen und verwirklichen kann. Die Verbindung zwischen Bewusstsein und damit den Gedanken und Gefühlen sowie den eigenen Wünschen muss klar und deutlich mit dem Willen und dem ,,Jetzt-Wollen-und-Tun,, verbunden und darf also nicht durch Willenlosigkeit und Nichtwollen gestört sein. Werden aber falsche Wünsche gehegt, also derartige, die ohne das bewusste Dazutun von Initiative, Willen und ,,Jetzt-Wollen-und-Tun,, einfach sinnlos dahingedacht werden, dann erfüllen sie sich niemals, sondern führen mit der Zeit in Not und Elend. Und dies geschieht darum, weil sich nämlich letztendlich schwere Desorientierungssyndrome und Sinnkrisen herausbilden und das Leben beeinträchtigen. Dadurch also konnte es u.a. geschehen, dass der Mensch unglücklich und unzufrieden geworden ist und verlernt hat zu wissen, was angenehm, befriedigend, lustvoll und schön usw. für ihn ist, wodurch es kam, dass sich in ihm eine schwere und grundlegende Affektstörung bilden konnte, wodurch seine Gedanken und Gefühle, seine Psyche und seine Wünscherei massiv beeinträchtigt wurden.